Das graue Gefühl

Mit psychischen Erkrankungen im Beruf umgehen

Inhalte

Ungefähr jede*r zweite Beschäftigte kommt nach Einschätzung von Fachleuten direkt selbst, als Kolleg*in, Angehörige*r oder Freund*in mit psychisch belasteten Mitmenschen in Berührung. Auslöser für Depressionen und andere psychische Erkrankungen können neben individuellen psychischen oder physischen Voraussetzungen auch konfliktbelastete Arbeitsbeziehungen sein. Genau hier kann eine verantwortungsvolle betriebliche Interessenvertretung gute Unterstützung für Betroffene leisten. Es gilt, ohne selbst pseudotherapeutisch tätig zu werden, Betroffenen - aber auch ihren Teams - in diesen schwierigen Situationen den Rücken zu stärken. Sensibilität und die Schärfung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit sind hierbei oft hilfreicher als eine vorschnelle Bewertung. Das Seminar zeigt wichtige Grundlagen für entsprechende Gesprächs- und Beratungssituationen auf. Gleichzeitig werden die Grenzen der Unterstützung aufgezeigt. Darüber hinaus erhalten Teilnehmende die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch über bestehende Erfahrungen in diesem Themenfeld. Außerdem wird es um aktuelle praxisnahe Interventionsstrategien und -strukturen zur Stärkung von Resilienz und psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz gehen.

  • Depressionen und andere psychische Erkrankungen – ein Überblick
  • Auswirkung von psychischen Erkrankungen in Arbeitsbeziehungen
  • Umgang mit Betroffenen
  • Einwirkungsmöglichkeiten durch den Personal- / Betriebsrat
  • Versorgungssystem / Therapieangebote
  • Gesprächsführung durch den Personal- / Betriebsrat
  • Die Rolle des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Selbstfürsorge für Kolleg*innen betroffener Personen

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Geeignet für

  • Betriebsräte
  • Mitarbeitervertretung
  • Personalräte
  • Schwerbehindertenvertretung

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