Lebenslanges Lernen

In Kürze

Lebenslanges Lernen bedeutet, dass Menschen über ihre gesamte Lebensspanne hinweg kontinuierlich Wissen und Fähigkeiten erwerben — im Beruf, im Alltag und im Ruhestand.

Definition

Das Konzept des lebenslangen Lernens geht davon aus, dass das in Schule, Studium und Berufsausbildung erworbene Wissen allein nicht mehr ausreicht, um den Anforderungen eines modernen Berufslebens bis zum Rentenalter gerecht zu werden. Die Arbeitswelt verändert sich heute schneller als früher — wer mithalten möchte, muss sich kontinuierlich weiterbilden.

Lernen findet dabei nicht nur in organisierten Fortbildungsveranstaltungen statt. Es geschieht auch durch wechselnde Arbeitsbedingungen, den privaten Alltag und sogenannte informelle Lernformen — also Lernen ohne festen Lehrplan, etwa durch Erfahrungen oder digitale Medien.

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben gewinnt Lernen an Bedeutung: Da Menschen länger bei guter Gesundheit leben, spielt die Wissensvermittlung auch im Ruhestand eine größere Rolle als früher.

Für Unternehmen ist lebenslanges Lernen besonders wichtig. Sie sind darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets aktuelles Wissen besitzen. Eine planvolle, regelmäßige Fortbildung der Belegschaft gilt daher als Grundvoraussetzung, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben.