Arbeitsablauf

In Kürze

Der Arbeitsablauf beschreibt die zeitliche und räumliche Abfolge von Tätigkeiten, die nötig sind, um eine Aufgabe im Betrieb zu erfüllen. Ziel ist es, Arbeit möglichst effizient, wirtschaftlich und menschengerecht zu gestalten.

Definition

In der Arbeitswissenschaft bezeichnet der Begriff Arbeitsablauf (englisch: workflow) das geordnete Zusammenwirken von Menschen und Betriebsmitteln innerhalb eines Arbeitssystems. Die einzelnen Arbeitsschritte werden so geplant, dass eine Tätigkeit kontinuierlich und zielgerichtet ausgeführt werden kann.

Die Planung und Strukturierung von Arbeitsabläufen ist Aufgabe der sogenannten Ablauforganisation im Unternehmen. Sie umfasst vier Bereiche:

  • Ordnung der Arbeitsinhalte: Tätigkeiten werden nach Arbeitsobjekten oder nach Art der Verrichtung gegliedert.
  • Ordnung der Arbeitszeit: Teilaufgaben werden in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht, ihr Zeitbedarf wird ermittelt und Anfangs- sowie Endzeitpunkte werden festgelegt.
  • Ordnung des Arbeitsraums: Arbeitsplätze werden räumlich so angeordnet, dass Transportwege kurz und Durchlaufzeiten gering bleiben.
  • Arbeitszuordnung: Tätigkeiten werden entweder einer einzelnen Person (Einzelzuordnung) oder einer Gruppe (Gruppenzuordnung) übertragen.

Ein gut geplanter Arbeitsablauf verfolgt mehrere Ziele: Er soll vorhandene betriebliche Kapazitäten sinnvoll nutzen, Bearbeitungszeiten und -kosten senken und gleichzeitig die Arbeitsplätze sicher und human gestalten – also den Arbeitsschutz, die Produktivität und die Arbeitseffektivität fördern.