In Kürze
Eine Betriebszeitung ist eine regelmäßige Publikation eines Unternehmens, die Mitarbeiter, Kunden oder die allgemeine Öffentlichkeit informiert. Sie dient der internen und externen Kommunikation und erscheint gedruckt oder online.
Definition
Der Begriff Betriebszeitung fasst verschiedene Arten von Unternehmenspublikationen zusammen. Je nach Zielgruppe unterscheidet man drei Hauptformen:
- Mitarbeiterzeitung – richtet sich ausschließlich an die Beschäftigten des Unternehmens.
- Kundenzeitung – wendet sich an die Kunden des Unternehmens.
- Unternehmenszeitung – ist eine allgemeine Informationsschrift für interne und externe Leser zugleich.
In größeren Unternehmen können alle drei Formen gleichzeitig erscheinen, teils auch in mehreren Sprachen. Im Internetzeitalter werden Betriebszeitungen zunehmend auch digital angeboten – intern über das Intranet, extern über die Unternehmenswebsite.
Die Betriebszeitung erfüllt eine wichtige gesetzliche Funktion: Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) schreibt vor, dass Beschäftigte regelmäßig über die Lage des Unternehmens unterrichtet werden. Die Betriebszeitung eignet sich dafür als geeignetes Mittel.
Typische Inhalte sind Berichte aus dem Unternehmen, Informationen zu Produkten und Abteilungen, Mitteilungen aus dem Personalbereich (z. B. Betriebsausflüge, Weiterbildung, Sozialleistungen) sowie allgemeine Wirtschafts- und Branchenthemen. Auch unterhaltende Beiträge wie Interviews oder Rätsel können enthalten sein.
Wichtig für eine gute Betriebszeitung sind ein regelmäßiges Erscheinen (idealerweise monatlich, mindestens quartalsweise), eine verständliche Sprache, ein ansprechendes Layout sowie ein Redaktionsstatut, das die freie und auch kritische Berichterstattung sichert. Nicht nur die Unternehmensleitung, sondern auch Mitarbeiter und der Betriebsrat sollen die Möglichkeit haben, sich am Inhalt zu beteiligen.