Emotionale Intelligenz

In Kürze

Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen damit umzugehen. Sie gilt insbesondere in Führungs- und Teamkontexten als zentrale soziale Kompetenz.

Definition

Emotionale Intelligenz ist ein Begriff aus der Psychologie und Personalwirtschaft. Er bezeichnet die Fähigkeit einer Person, eigene Emotionen sowie die Emotionen anderer Menschen bewusst wahrzunehmen, richtig einzuordnen, zu steuern und in sozialen Interaktionen konstruktiv zu nutzen.

Der Begriff geht auf die Psychologen John D. Mayer und Peter Salovey zurück und wird häufig mit der Abkürzung EQ (Emotional Quotient) bezeichnet.

In der arbeits- und organisationsbezogenen Praxis umfasst emotionale Intelligenz insbesondere:

  • Selbstwahrnehmung
  • Selbstregulation
  • Empathie
  • Motivation
  • soziale Kompetenz

Sie spielt eine wesentliche Rolle bei Führung, Zusammenarbeit, Konfliktlösung und Mitarbeiterentwicklung.

Emotionale Intelligenz wird häufig in Auswahlverfahren, Assessment-Centern und Personalentwicklungsmaßnahmen berücksichtigt.

Emotionale Intelligenz ergänzt kognitive Fähigkeiten und fachliche Qualifikationen, ersetzt diese jedoch nicht.