Outplacementberatung

In Kürze

Outplacementberatung bezeichnet eine professionelle Unterstützung beim einvernehmlichen Ausscheiden von Führungskräften aus einem Unternehmen. Ziel ist es, den Übergang in eine neue Stelle möglichst reibungslos zu gestalten – für beide Seiten.

Definition

Wenn Unternehmen sich von Führungskräften trennen, ist das oft mit Konflikten, hohen Abfindungen und Imageschäden verbunden. Outplacement ist ein Ansatz, diese negativen Folgen zu verringern – durch eine gezielte, begleitete Trennung im gegenseitigen Einvernehmen.

Im Mittelpunkt steht die betroffene Führungskraft: Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen werden analysiert, sie wird in Seminaren und Trainings auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche vorbereitet. Außerdem werden Kontakte vermittelt und Informationen für die Jobsuche weitergegeben. Häufig wird den Betroffenen vorübergehend ein Büro zur Verfügung gestellt, damit sie nach außen hin nicht als Arbeitslose auftreten müssen.

Die Kosten trägt in der Regel der bisherige Arbeitgeber. Das Honorar wird bei vielen Beratern erst dann fällig, wenn die Weitervermittlung erfolgreich war.

Typische Anlässe für eine Outplacementberatung sind:

  • Vertrauensverlust zwischen Führungskraft und Unternehmensleitung
  • Fehlende Leistungsbereitschaft oder mangelnde Entwicklungsfähigkeit
  • Betriebsbedingter Stellenabbau, etwa durch Fusionen oder Stilllegungen
  • Änderung der Geschäftsstrategie oder Unternehmensphilosophie
  • Neuorganisation durch technischen Wandel oder neue Managementkonzepte