In Kürze
Der Outplacementprozess unterstützt gekündigte oder freigesetzte Arbeitnehmer dabei, möglichst schnell einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Eigeninitiative des Betroffenen.
Definition
Wenn ein Arbeitsverhältnis endet, stehen viele Arbeitnehmer vor der Herausforderung, sich neu zu orientieren. Der Outplacementprozess ist ein strukturiertes Begleitprogramm, das dabei hilft, diesen Übergang aktiv und erfolgreich zu gestalten.
Der Prozess umfasst verschiedene Bausteine, die den Betroffenen auf dem Weg in eine neue Beschäftigung unterstützen:
- Psychologische Betreuung – Aufarbeitung der Kündigung und Stärkung des Selbstvertrauens
- Eignungsermittlung und Zieldefinition – Klärung von Stärken, Fähigkeiten und beruflichen Zielen
- Arbeitsmarktanalyse – Auswertung realistischer Beschäftigungsmöglichkeiten
- Weiterbildung – Durchführung gezielter Entwicklungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
- Bewerbungsunterstützung – Hilfe bei der Erstellung von Lebenslauf und Anschreiben
- Bewerbungstraining – Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
- Rechtliche Begleitung – Unterstützung beim Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages
- Einarbeitungsbegleitung – Hilfe beim Start in die neue Stelle
Das Ziel des Outplacementprozesses ist es, dem Arbeitnehmer Eigeninitiative und Handlungsfähigkeit zurückzugeben, damit der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gelingt.