In Kürze
Die Ablauforganisation regelt, wie Arbeitsprozesse in einem Unternehmen zeitlich und räumlich ablaufen. Sie legt fest, wer was, wo, in welcher Reihenfolge und mit welchen Mitteln erledigt.
Definition
Jedes Unternehmen braucht nicht nur eine klare Struktur (Aufbauorganisation), sondern auch geregelte Abläufe. Die Ablauforganisation beschreibt, wie die einzelnen Arbeitsgänge und Tätigkeiten im Betrieb gestaltet und aufeinander abgestimmt sind.
Dabei spielen vier Fragen eine zentrale Rolle:
- Wo wird die Aufgabe erledigt – in welcher Abteilung oder an welchem Arbeitsplatz?
- Wie läuft die Bearbeitung ab – in welcher Reihenfolge?
- Wie lange dauert die Bearbeitung?
- Womit wird gearbeitet – welche Arbeitsmittel werden eingesetzt?
Ablauf- und Aufbauorganisation sind eng miteinander verbunden: Veränderte Abläufe können neue Strukturen erfordern, und umgekehrt führen neue Strukturen – etwa das Zusammenlegen von Abteilungen – zu veränderten Abläufen.
Die wichtigsten Ziele der Ablauforganisation sind:
- Warte- und Leerlaufzeiten in Prozessen verringern
- Kosten bei der Vorgangsbearbeitung senken
- Qualität der Arbeitsergebnisse steigern
- Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern
- Arbeitsplätze sinnvoll anordnen und optimieren