Daten

In Kürze

Daten sind Elemente einer Information, die in EDV-Systemen verarbeitet werden können. Sie bestehen aus Buchstaben, Zahlen oder Symbolen und bilden die Grundlage für alle Computerprogramme.

Definition

Digitale Daten können numerisch (Zahlen), alphanumerisch (Buchstaben) oder als Symbole vorliegen. Sie dienen als Arbeitsgrundlage für Anwendungsprogramme wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Datenbanken.

Gespeichert werden Daten in der Regel in binärer Form. Die kleinste Einheit ist ein Bit, acht Bits ergeben ein Byte. Gebräuchliche Speichergrößen sind:

  • 1 Kilobyte (KB) = 1.024 Bytes
  • 1 Megabyte (MB) = 1.048.576 Bytes
  • 1 Gigabyte (GB) = 1.073.741.824 Bytes
  • 1 Terabyte (TB) = 1.099.511.627.776 Bytes

Je nach Verwendungszweck unterscheidet man verschiedene Datenarten:

  • Stammdaten: langfristig gleichbleibende Daten, z. B. Name oder Anschrift
  • Bewegungsdaten: ständig wechselnde Daten, z. B. Briefinhalte oder Rechnungsbeträge
  • Ordnungsdaten: Daten zum Sortieren und Klassifizieren, z. B. Nummerierungen oder Tabellen
  • Mengendaten: Daten für Berechnungen, z. B. Stückzahlen oder Preise

Im Umgang mit Daten begegnen Arbeitnehmer häufig weiteren Begriffen: Beim Datenimport werden Daten von externen Speichermedien übernommen, beim Datenexport werden sie dorthin übertragen. Der Datenabgleich bezeichnet die Synchronisation verschiedener Datenbestände, während bei der Datenkonvertierung unterschiedliche Dateiformate in ein einheitliches Format umgewandelt werden.