Deckungsbeitragsrechnung

In Kürze

Deckungsbeitragsrechnung bezeichnet ein Verfahren der internen Kostenrechnung. Sie dient der Analyse von Erlösen, variablen Kosten und Fixkostendeckung.

Definition

Deckungsbeitragsrechnung ist ein betriebswirtschaftliches Instrument der Kostenrechnung. Sie trennt systematisch variable Kosten von fixen Kosten innerhalb der Leistungserstellung.

Deckungsbeitragsrechnung liegt vor, wenn Erlöse einzelner Kostenträger ausschließlich mit variablen Kosten verrechnet werden. Der sich ergebende Differenzbetrag wird als Deckungsbeitrag zur Fixkostendeckung herangezogen.

Voraussetzung ist eine verursachungsgerechte Zuordnung variabler Kosten zu Produkten oder Leistungen. Fixkosten bleiben in der Deckungsbeitragsrechnung zunächst unverteilt und werden erst nachgelagert betrachtet.

Die Methode ist eine Form der Teilkostenrechnung im internen Rechnungswesen. Eine handelsrechtliche oder steuerliche Gewinnermittlung wird durch die Deckungsbeitragsrechnung nicht ersetzt.

Abzugrenzen ist die Deckungsbeitragsrechnung von:

  • Vollkostenrechnung, bei der auch Fixkosten auf Kostenträger verteilt werden

In der Praxis unterstützt die Deckungsbeitragsrechnung Entscheidungen zu Preisgestaltung, Produktionsprogrammen und Kapazitätsauslastung.