Beispiel zu Programmaufbau und -umfang

In Kürze

Ein betriebliches Bildungsprogramm fasst alle Weiterbildungsangebote eines Unternehmens für ein Jahr zusammen. Es richtet sich an verschiedene Zielgruppen – von allen Mitarbeitenden bis hin zu Führungskräften.

Definition

Unternehmen können ihre Weiterbildungsangebote in einem Jahresbildungskatalog bündeln. Dieser gibt einen Überblick über alle verfügbaren Schulungen, Seminare und Förderprogramme und enthält Angaben zu Zielen, Inhalten, Zielgruppen, Kosten, Terminen und Anmeldung.

Typische Bildungsprogramme unterscheiden dabei mehrere Zielgruppen:

  • Alle Mitarbeitenden – z. B. Kommunikation, Arbeitstechniken, Umgang mit Belastungen
  • Ausbilder und Referenten – z. B. Moderations- und Präsentationstechniken
  • Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte – z. B. Mitarbeiterführung, Zielvereinbarungen, Konfliktlösung
  • Spezifische Gruppen – z. B. Betriebsräte, EDV-Anwender

Ergänzend können Personalentwicklungsprogramme angeboten werden. Dazu zählen etwa Förderprogramme, Fremdsprachenkurse, berufsbegleitende Studienprogramme und Selbstlernmedien wie Computer-Based-Training.

Ein solches Programm zeigt, dass die Förderung von Mitarbeitenden als Führungsaufgabe verstanden wird. Ziel ist es, qualifizierte Stellen möglichst aus den eigenen Reihen zu besetzen – zum Vorteil des Unternehmens und der Beschäftigten.