In Kürze
Ein Bonus ist eine nachträglich gewährte Vergütung – zum Beispiel für treues Verhalten oder das Erreichen bestimmter Mengen- oder Umsatzgrenzen. Er wird häufig am Jahresende ausgezahlt.
Definition
Ein Bonus ist eine zusätzliche Zahlung, die nachträglich gewährt wird. Im Geschäftsverkehr erhalten ihn zum Beispiel Kunden oder Mitarbeiter, wenn sie bestimmte Umsatz- oder Abnahmemengen erreichen oder besondere Treue zeigen. Man spricht dann auch von einem Umsatzbonus, Mengenrabatt oder Treuerabatt.
Die Auszahlung erfolgt meist am Jahresende, manchmal auch halbjährlich. Der Bonus kann als Gutschrift, Überweisung oder in Form zusätzlicher Warenlieferungen gewährt werden. Die Höhe richtet sich in der Regel nach dem erzielten Umsatz oder der abgenommenen Menge – oft in gestaffelten Prozentsätzen.
Im Unterschied zum Skonto ist ein Bonus nicht davon abhängig, ob eine Rechnung innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird.
Neben dem klassischen Umsatzbonus gibt es weitere wichtige Formen:
- Führungskräfte-Bonus: Ein variabler Vergütungsanteil, der sich häufig am Unternehmensgewinn oder anderen Kennzahlen orientiert.
- Aktionärs-Bonus: Eine zusätzliche Ausschüttung an Aktionäre, unabhängig von der regulären Dividende – etwa nach einem besonders erfolgreichen Geschäftsjahr.
- Bonussparvertrag: Eine Zusatzzahlung auf Sparverträge nach Ablauf einer festgelegten Anlagedauer, zusätzlich zu den vereinbarten Zinsen.