In Kürze
Die Fehlzeitenquote gibt an, wie viel Prozent der geplanten Arbeitszeit tatsächlich durch Fehlzeiten ausfällt. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen Soll- und Ist-Arbeitszeit.
Definition
Die Fehlzeitenquote ist eine Kennzahl, die zeigt, welcher Anteil der eigentlich geplanten Arbeitszeit (Soll-Arbeitszeit) nicht geleistet wurde. Die ausgefallene Zeit wird dabei ins Verhältnis zur Soll-Arbeitszeit gesetzt und als Prozentwert ausgedrückt.
Die Berechnung ist einfach: Die gesamten Fehlzeiten werden durch die Soll-Stunden geteilt und mit 100 multipliziert. Beispiel: 19.522 Fehlstunden bei 94.772 Soll-Stunden ergeben eine Fehlzeitenquote von etwa 20,6 %.
Je nachdem, welche Fehlzeitenarten einbezogen werden — etwa gesetzliche, tarifliche oder vertraglich vereinbarte Abwesenheiten — fällt die Quote unterschiedlich hoch aus. Werden alle Arten zusammengezählt, liegt die Fehlzeitenquote in Deutschland bei rund 25 %.
Sinnvoll ist es, die Gesamtquote aufzuschlüsseln und einzelne Fehlzeitenarten getrennt auszuwerten. So lässt sich besser erkennen, welche Ursachen hinter den Ausfällen stecken.