Fixkosten

In Kürze

Fixkosten sind Kosten, die in einem Unternehmen unabhängig davon anfallen, wie viel produziert wird. Sie entstehen allein durch die Strukturen und Kapazitäten des Unternehmens.

Definition

Fixkosten — auch Strukturkosten genannt — sind Kosten, die ein Unternehmen trägt, selbst wenn es gar nichts produziert. Sie hängen nicht davon ab, wie viele Produkte oder Dienstleistungen erstellt werden, sondern entstehen durch die Organisation und die vorgehaltenen Kapazitäten des Unternehmens.

Ein typisches Beispiel sind Abschreibungen auf eine Produktionshalle: Diese fallen an, egal ob und wie viel darin produziert wird. Fixkosten stehen damit im Gegensatz zu variablen Kosten, die mit der produzierten Menge steigen oder sinken.

Der Begriff „fix" bedeutet nicht, dass diese Kosten für immer unveränderlich sind. Kurzfristig lassen sie sich kaum beeinflussen, mittel- bis langfristig können jedoch alle Unternehmenskosten verändert werden — etwa wenn Strukturen umgebaut oder Kapazitäten angepasst werden.

Man unterscheidet zwei Arten von Fixkosten:

  • Absolut fixe Kosten: Bleiben über einen längeren Zeitraum vollständig konstant.
  • Intervallfixe Kosten: Bleiben innerhalb bestimmter Mengenbereiche konstant, steigen aber sprunghaft an, wenn eine Kapazitätsgrenze überschritten wird.

In der Vollkostenrechnung werden Fixkosten anteilig auf die einzelnen Produkte verteilt. Die Teilkostenrechnung hingegen rechnet Fixkosten nicht den einzelnen Produkten zu, sondern behandelt sie als gesamte Periodenkosten, die direkt ins monatliche Betriebsergebnis einfließen.