In Kürze
Intervallfixe Kosten sind Fixkosten, die innerhalb einer bestimmten Produktionsmenge konstant bleiben, aber sprunghaft ansteigen, sobald eine Kapazitätsgrenze überschritten wird. Deshalb nennt man sie auch sprungfixe Kosten.
Definition
Fixkosten fallen in einem Unternehmen unabhängig von der produzierten Menge an — zum Beispiel Abschreibungen auf Maschinen. Allerdings gelten diese Kosten nur so lange als „fix", wie die vorhandene Produktionskapazität ausreicht.
Wird eine bestimmte Produktionsmenge überschritten, reicht die vorhandene Kapazität nicht mehr aus. Das Unternehmen muss investieren — etwa eine zusätzliche Maschine anschaffen. Dadurch steigen die Fixkosten auf einen Schlag auf ein neues, höheres Niveau.
Dieses sprunghafte Verhalten ist typisch für intervallfixe Kosten: Innerhalb eines Beschäftigungsintervalls bleiben die Kosten konstant, an dessen Grenze steigen sie abrupt an. Umgekehrt sinken sie, wenn Produktionsmittel abgebaut oder verkauft werden.
- Beispiel: Eine Maschine verursacht 1.000 EUR Fixkosten und schafft maximal 300 Stück pro Tag. Sollen mehr als 300 Stück produziert werden, wird eine zweite Maschine benötigt — die Fixkosten steigen sofort auf 2.000 EUR.