In Kürze
Investitionsgüter sind wirtschaftliche Güter zur dauerhaften Nutzung im betrieblichen Produktionsprozess. Der Begriff beschreibt Mittel zur Sicherung und Erweiterung betrieblicher Leistungsfähigkeit.
Definition
Investitionsgüter sind ein arbeitsrechtlicher Begriff. Sie bezeichnen dauerhaft genutzte Güter, die nicht dem unmittelbaren Verbrauch dienen, sondern betrieblichen Leistungsprozessen zugeordnet sind.
Investitionsgüter umfassen Sachen, Rechte oder vergleichbare wirtschaftliche Werte mit funktionalem Bezug zur betrieblichen Tätigkeit. Voraussetzung ist, dass die Güter objektiv zur Erhaltung, Verbesserung oder Erweiterung betrieblicher Produktionsmöglichkeiten eingesetzt werden.
Die Zuordnung setzt eine mehrperiodige Nutzung und eine wirtschaftliche Bindung an den Betrieb voraus. Investitionsgüter werden typischerweise nicht im Rahmen der Leistungserstellung verbraucht oder kurzfristig umgesetzt.
Eine bestimmte Finanzierungsart oder bilanzielle Behandlung ist für die Einordnung nicht erforderlich. Der Begriff Investitionsgüter begründet keinen eigenständigen Anspruch auf Anschaffung oder Nutzung.
Abzugrenzen sind Investitionsgüter von:
- Konsumgütern
- Umlaufgütern
Diese werden regelmäßig im Produktionsprozess verbraucht.
In der Praxis beeinflussen Investitionsgüter betriebliche Kapazitäten, Arbeitsorganisation und die langfristige Gestaltung von Arbeitsplätzen.
Die arbeitsrechtliche Relevanz von Investitionsgütern ergibt sich aus ihren Auswirkungen auf Beschäftigungsbedingungen und betriebliche Strukturen.