In Kürze
Kreativität bezeichnet die Fähigkeit von Menschen, flexibel zu denken, neue Ideen zu entwickeln und Probleme unkonventionell zu lösen. Im Arbeitsleben gewinnt sie als Schlüsselkompetenz zunehmend an Bedeutung.
Definition
Unter Kreativität versteht man ein Bündel verschiedener geistiger Fähigkeiten. Dazu gehören Einfallsreichtum, Flexibilität im Denken und Handeln, Problemlösungsfähigkeit, die genaue Ausarbeitung von Ideen sowie eine unkonventionelle Denkweise.
Im beruflichen Umfeld ist Kreativität heute mehr denn je gefragt. Durch schnellere technologische Veränderungen, globalen Wettbewerb und anspruchsvollere Kunden suchen Unternehmen gezielt nach Mitarbeitenden, die kreativ denken und handeln können — neben fachlicher Qualifikation wird das bei der Personalauswahl immer wichtiger.
Kreativität lässt sich im Betrieb gezielt fördern, etwa durch das betriebliche Vorschlagswesen oder Qualitätsmanagement-Programme. Entscheidend ist jedoch, dass die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden: ein Betriebsklima, das von Vertrauen, Offenheit und fairer Kommunikation geprägt ist, sowie eine kooperative Führungskultur mit Lob, Anerkennung und realistischen Aufstiegschancen.
Kreativität lässt sich nicht anordnen. Seminare zu Kreativitätstechniken allein reichen nicht aus, wenn das Gelernte im Arbeitsalltag nicht angewendet werden kann. Ebenso wichtig ist es, hemmende Faktoren zu beseitigen.
Zu den typischen Kreativitätshemmern im Unternehmen zählen:
- Voreilige oder negative Beurteilung neuer Ideen durch Vorgesetzte
- Übermäßiges Festhalten an bewährten Vorgehensweisen
- Starres Expertenwissen ohne Offenheit für Neues
- Zu steile, unflexible Hierarchien
Ziel ist nicht Kreativität um ihrer selbst willen, sondern die gezielte Nutzung der geistigen Potenziale aller Mitarbeitenden — im Rahmen der Unternehmensziele und zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.