In Kürze
Löhne und Gehälter sind die Vergütungen, die Arbeitnehmer für ihre Arbeit erhalten. Sie bestehen aus vielen Einzelbestandteilen und müssen vom Arbeitgeber korrekt abgerechnet und verbucht werden.
Definition
Jeder Arbeitnehmer erhält für seine Tätigkeit eine Vergütung — entweder als Lohn (meist zeitabhängig oder leistungsabhängig) oder als Gehalt (festes monatliches Entgelt). Die Lohn- und Gehaltsabrechnung weist dabei alle relevanten Beträge nach: den Bruttoverdienst, die gesetzlichen Abzüge (z. B. Steuern und Sozialversicherungsbeiträge) sowie den Nettoverdienst und den tatsächlich ausgezahlten Betrag.
Da sich Lohn und Gehalt aus vielen Einzelbestandteilen zusammensetzen, müssen diese im Rechnungswesen des Unternehmens gesammelt und zusammengefasst werden. Für die Finanzbuchhaltung geschieht das anhand des betrieblichen Kontenplans, für die Kostenrechnung anhand von Kostenstellen (wo sind die Kosten entstanden?) und Kostenträgern (wofür sind sie entstanden?).
Als Grundlage für die Verbuchung dienen drei Dokumente:
- Lohnartennachweis: Listet alle Lohn- und Gehaltsbestandteile eines Monats auf und dient vor allem der Kontrolle und Abstimmung.
- Buchungsbeleg: Fasst die Daten nach Finanzbuchhaltungskonten zusammen und ist die eigentliche Grundlage für die Verbuchung.
- Kostenstellenbeleg: Ordnet die Lohnbestandteile den jeweiligen Kostenstellen zu und ermöglicht so die Weiterverarbeitung in der Kostenrechnung.
Die Art der Verbuchung — ob von Hand oder per EDV — hängt von der Größe des Unternehmens ab. Heute ist die elektronische Verarbeitung, ob intern oder durch externe Dienstleister, der Regelfall.