Personalimage

In Kürze

Das Personalimage beschreibt, wie attraktiv ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird — sowohl von Bewerbern als auch von bestehenden Mitarbeitern.

Definition

Der Begriff Personalimage bezeichnet den Ruf eines Unternehmens als Arbeitgeber. Es geht darum, wie aktuelle und potenzielle Mitarbeiter das Unternehmen einschätzen und ob sie es im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als attraktiv empfinden.

Das Personalimage setzt sich aus vielen einzelnen Faktoren zusammen, die zusammen ein positives oder negatives Gesamtbild ergeben:

  • Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens (Produktimage)
  • Eingesetzte Technologie (modern oder veraltet)
  • Standort und regionaler Wohn- sowie Freizeitwert
  • Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Personalentwicklung
  • Führungsstil der Vorgesetzten
  • Löhne, Gehälter und weitere Vergütungsleistungen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Medienpräsenz
  • Arbeitsplatzsicherheit und Innovationskraft
  • Verhalten am Arbeitsmarkt

Ein positives Personalimage wirkt nach außen und nach innen. Nach außen zieht es qualifizierte Bewerber an — Unternehmen mit gutem Ruf können aus einer größeren Auswahl geeigneter Kandidaten wählen. Nach innen stärkt es die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und fördert Motivation sowie Leistungsbereitschaft.

Unternehmen mit einem schlechten Personalimage haben dagegen oft Schwierigkeiten, ihren Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken, und müssen mitunter Bewerber einstellen, die eigentlich nicht ihren Anforderungen entsprechen.