In Kürze
Prioritäten setzen bedeutet, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen und die bedeutsamsten zuerst zu erledigen. Das schützt vor Stress und sorgt dafür, dass wirklich Wesentliches nicht liegen bleibt.
Definition
Im Arbeitsalltag fallen viele Aufgaben gleichzeitig an — von wichtigen Projekten bis hin zu Routinearbeiten. Wer keine Prioritäten setzt, läuft Gefahr, den Tag mit Kleinkram zu verbringen und am Ende festzustellen, dass die wirklich wichtigen Dinge unerledigt geblieben sind.
Prioritäten setzen heißt: bewusst entscheiden, welche Aufgabe mehr Gewicht hat — und diese zuerst angehen. So beschäftigt man sich immer nur mit einer Sache, aber konsequent und zielgerichtet.
Eine häufig genutzte Methode dafür ist die sogenannte ABC-Analyse. Sie hilft dabei, Aufgaben in drei Kategorien einzuteilen: sehr wichtig (A), weniger wichtig (B) und kaum wichtig (C).
Für Führungskräfte gehört neben dem Setzen von Prioritäten auch das Delegieren von Aufgaben dazu — also das gezielte Übertragen von Tätigkeiten an geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wer regelmäßig Prioritäten setzt, kann unter anderem folgende Vorteile erleben:
- Bessere Arbeitsergebnisse
- Einhaltung von Terminen
- Weniger Konflikte im Team
- Angenehmeres Arbeitsklima
- Mehr Motivation
- Weniger Stress