In Kürze
Ein Zeitplaner hilft dabei, Termine und Aufgaben festzuhalten, das Gedächtnis zu entlasten und die eigene Arbeitszeit besser zu organisieren. Er kann ein einfacher Kalender, ein Ringbuch oder ein digitales Gerät sein.
Definition
Als Zeitplaner bezeichnet man alle Hilfsmittel, die dabei unterstützen, Termine, Aufgaben und Notizen strukturiert festzuhalten. Dazu zählen klassische Taschen- und Tischkalender, Zeitplan-Ringbücher sowie digitale Lösungen wie elektronische Taschencomputer oder Programme auf dem PC.
Der wichtigste Zweck eines Zeitplaners ist die Entlastung des Gedächtnisses: Wer Termine und To-dos aufschreibt, vergisst weniger und kann seine Zeit besser einteilen. Damit das funktioniert, muss der Zeitplaner täglich gepflegt werden — Erledigtes wird gestrichen, Unerledigtes auf einen neuen Termin übertragen.
Darüber hinaus dient ein Zeitplaner auch als Notizbuch, Adressenverzeichnis und Werkzeug zur Selbstkontrolle: Man kann nachvollziehen, wie viel Zeit man für welche Aufgaben aufgewendet hat.
Bei der Wahl des richtigen Zeitplaners gibt es einige Unterschiede zu beachten:
- Taschen- und Tischkalender sind günstig und einfach zu nutzen, bieten aber wenig Flexibilität — Notizen lassen sich nicht einheften, und Daten müssen jährlich übertragen werden.
- Zeitplan-Ringbücher sind flexibler und lassen sich individuell befüllen, unterscheiden sich jedoch stark im Preis und in der Lochung — eigene Blätter einzuheften erfordert oft einen speziellen Locher.
- Elektronische Taschencomputer (auch PDA oder Handheld genannt) ermöglichen die Synchronisierung mit dem PC und speichern viele Daten auf kleinem Raum — längere Texte lassen sich damit aber schlecht erfassen und lesen.
- PC-Programme bieten den größten Funktionsumfang, sind für unterwegs aber nur sinnvoll, wenn man ein tragbares Gerät dabei hat.
Entscheidend bei der Wahl ist vor allem die einfache Handhabung: Ein Zeitplaner nützt nur dann, wenn man ihn auch tatsächlich und regelmäßig verwendet.