Zeitplanung - Zeitfallen

In Kürze

Zeitfallen (auch „Zeitdiebe") sind typische Situationen im Berufsalltag, die unnötig Zeit kosten und die eigene Arbeit bremsen. Wer sie kennt, kann bewusster damit umgehen.

Definition

Als Zeitfallen bezeichnet man wiederkehrende Situationen oder Gewohnheiten, die im Berufsalltag mehr Zeit verbrauchen als nötig. Sie betreffen Arbeitnehmer ebenso wie Betriebsräte, die etwa regelmäßig an Sitzungen und Besprechungen teilnehmen.

Zu den häufigsten Zeitfallen gehören:

  • Telefon: Telefonieren spart nur dann Zeit, wenn das gewünschte Ergebnis auch erreicht wird. Für reine Informationsweitergabe kann eine E-Mail schneller sein.
  • Besprechungen: Nicht jede Sitzung muss persönlich stattfinden. Telefonkonferenzen sparen An- und Abfahrtszeiten und ermöglichen es, mehrere Personen gleichzeitig einzubinden.
  • Besuche abstatten: Ohne vorherige Terminvereinbarung ist ein Besuch meist verlorene Zeit. Besuche sollten inhaltlich vorbereitet und räumlich sinnvoll gebündelt werden.
  • Besuch empfangen: Auch eingehende Besuche kosten Zeit. Termine sollten nur vereinbart werden, wenn ein konkreter Nutzen zu erwarten ist.
  • Wahl des Verkehrsmittels: Das Auto gilt als das zeitlich ungünstigste Verkehrsmittel. Bahn oder Flugzeug ermöglichen es oft, die Reisezeit produktiv zu nutzen.
  • Postbearbeitung: Eingangspost sollte zu einer festen Zeit und nach Wichtigkeit sortiert bearbeitet werden, um Unterbrechungen zu vermeiden.
  • Gewohnheiten: Übergenauigkeit, Unentschlossenheit, Aufschieben unangenehmer Aufgaben oder ein unordentlicher Schreibtisch sind typische persönliche Zeitfallen.

Wer seine eigenen Zeitfallen erkennt, kann seinen Arbeitsalltag gezielter planen und effizienter gestalten.