In Kürze
Das Alterseinkünftegesetz regelt die steuerliche Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und laufenden Alterseinkünften. Es ordnet den schrittweisen Übergang zur nachgelagerten Besteuerung.
Definition
Das Alterseinkünftegesetz ist ein steuerrechtlicher Begriff, der die Neuregelung der einkommensteuerlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Alterseinkünften beschreibt.
Es ordnet einen systematischen Übergang von der vorgelagerten zur nachgelagerten Besteuerung an. Dies bedeutet, dass Vorsorgeaufwendungen schrittweise steuerlich abzugsfähig werden und Rentenleistungen zunehmend steuerpflichtig sind.
Maßgeblich ist die Zuordnung der Besteuerung an die Auszahlungsphase bei gleichzeitiger Entlastung der Beitragsphase.
Rechtsgrundlagen können insbesondere sein:
- Alterseinkünftegesetz
- Einkommensteuergesetz (EStG)
Das Gesetz begründet keinen Anspruch auf eine bestimmte Rentenhöhe oder konkrete steuerliche Vorteilshöhe.
Abzugrenzen ist das Alterseinkünftegesetz von:
- der reinen Ertragsanteilsbesteuerung
Es unterscheidet sich durch die vollständige Abkehr vom alleinigen Ertragsbezug.
In der Praxis beeinflusst das Alterseinkünftegesetz die steuerliche Planung von Vorsorgeaufwendungen und Renteneinkünften langfristig.