Arbeitsplanung - Lesetechnik

In Kürze

Lesetechniken helfen dabei, Texte schneller und gezielter zu erfassen. Wer die richtige Methode wählt, spart Zeit und behält trotzdem das Wesentliche im Blick.

Definition

Im Arbeitsalltag fällt viel Lesestoff an: Schriftstücke, E-Mails, Berichte, Protokolle und Zeitschriften. Das klassische Lesen Wort für Wort ist dabei oft sehr zeitaufwendig. Lesetechniken sind gezielte Methoden, um diesen Aufwand zu verringern und Informationen effektiver aufzunehmen.

Grundsätzlich gilt: Die Wahl der Lesetechnik sollte davon abhängen, wie wichtig ein Text ist und wie komplex sein Inhalt. Konzentriertes Lesen bleibt dabei immer die Grundvoraussetzung.

Es gibt drei wesentliche Lesetechniken:

  • Selektives (auswählendes) Lesen: Der Blick gleitet über den Text, bleibt an Überschriften und Schlüsselwörtern hängen. So lässt sich schnell entscheiden, ob ein Text relevante Informationen enthält. Nachteil: Details können leicht übersehen werden.
  • Aktives Lesen: Wichtige Textstellen werden mit Textmarker oder farbigem Stift hervorgehoben. Ergänzend können Notizen oder Klebezettel am Rand angebracht werden. Jede Person sollte dabei ihr eigenes System entwickeln. Wichtig: Nicht zu viel markieren – nur wirklich wesentliche Stellen hervorheben.
  • Breites Lesen: Durch Übung lässt sich die Blickspanne erweitern, sodass mehrere Wörter auf einmal erfasst werden. Das erhöht die Lesegeschwindigkeit deutlich.

Die Techniken lassen sich auch kombinieren: Zuerst selektiv nach relevanten Stellen suchen, diese dann aktiv markieren, um sie später schnell wiederzufinden.