In Kürze
Arbeitszeitregelungen legen fest, wann und wie viel ein Arbeitnehmer arbeitet. Bei flexiblen Modellen bleibt die Sozialversicherungspflicht auch in Freistellungsphasen bestehen.
Definition
Arbeitszeitregelungen beschreiben die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber, in welchem Umfang und zu welchen Zeiten Arbeitsleistung erbracht wird.
Grundsätzlich hängt die Versicherungspflicht in der Sozialversicherung davon ab, dass ein Beschäftigungsverhältnis besteht und tatsächlich Arbeit gegen Entgelt geleistet wird.
Viele flexible Arbeitszeitmodelle sehen jedoch Phasen vor, in denen Arbeitnehmer von der Arbeit freigestellt sind, aber trotzdem Entgelt erhalten. Dieses Entgelt wurde durch Arbeitsleistung in einem anderen Zeitraum — vor oder nach der Freistellung — erarbeitet.
Wichtig für Arbeitnehmer: Wer eine schriftliche Vereinbarung über flexible Arbeitszeit hat, bleibt auch während einer Freistellungsphase sozialversicherungspflichtig. Die Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung laufen also weiter.