In Kürze
Eine Beförderung bedeutet, dass ein Arbeitnehmer im Unternehmen aufsteigt – durch höherwertige Aufgaben, eine bessere Stelle oder mehr Gehalt. Sie ist ein wichtiges Instrument, um Mitarbeiter zu motivieren und gezielt einzusetzen.
Definition
Der Begriff Beförderung beschreibt verschiedene Formen des beruflichen Aufstiegs. Dazu gehören die Übertragung höherwertiger Tätigkeiten, die Versetzung auf eine besser eingestufte Stelle sowie die Übernahme einer höherwertigen Position. Bei Beamten zählt auch die Übertragung eines höherwertigen Amtes dazu.
Damit eine Beförderung vorliegt, muss sich für den Arbeitnehmer tatsächlich etwas verbessern – zum Beispiel mehr Ansehen im Unternehmen, mehr Verantwortung oder eine höhere Vergütung.
Eine Beförderung sollte sich ausschließlich an der fachlichen und persönlichen Eignung sowie an den bisher erbrachten Leistungen orientieren – nicht automatisch nach einer bestimmten Beschäftigungsdauer erfolgen.
In der Praxis läuft eine Beförderung oft so ab:
- Auswahlverfahren: In größeren Unternehmen gibt es häufig ein internes Bewerbungsverfahren, zum Beispiel Gespräche oder ein Assessment-Center.
- Probezeit in der neuen Funktion: Vor der endgültigen Beförderung kann der Mitarbeiter die neue Rolle zunächst für einen festgelegten Zeitraum ausfüllen.
- Beförderungsschreiben: Die Beförderung wird meist schriftlich mitgeteilt, oft verbunden mit einer Einweisung in die neue Aufgabe.
Grundlage für eine faire Beförderungspraxis sind regelmäßige Leistungsbeurteilungen und eine systematische Personalentwicklung im Unternehmen.