Burn-out-Syndrom

In Kürze

Das Burn-out-Syndrom beschreibt einen Zustand tiefer beruflicher Erschöpfung und Überforderung. Es zeigt sich durch Demotivation, nachlassende Leistung und psychische wie körperliche Beschwerden.

Definition

Der Begriff Burn-out-Syndrom fasst verschiedene Formen beruflicher Überforderung zusammen. Betroffen sind häufig Arbeitnehmer, die sich in ihrer Arbeit nicht ausreichend anerkannt, motiviert oder zufrieden fühlen. Auch fehlender beruflicher Erfolg kann eine Rolle spielen.

Typische Anzeichen eines Burn-out-Syndroms sind:

  • Demotivation und innere Kündigung
  • nachlassende Arbeitsleistung
  • Reizbarkeit und Pessimismus
  • starke Selbstzweifel
  • Rückzug von sozialen Kontakten im Betrieb
  • psychosomatische Beschwerden

Betroffene Arbeitnehmer wirken auf Kollegen oft aggressiv, lustlos oder enttäuscht. In manchen Fällen zeigen sich auch Anzeichen von Alkoholmissbrauch. Die Ursachen müssen nicht immer im Beruf liegen — auch familiäre oder private Probleme können ein Burn-out auslösen oder verstärken.

Werden Anzeichen eines Burn-out-Syndroms festgestellt, sollte der Vorgesetzte frühzeitig das Gespräch mit dem betroffenen Mitarbeiter suchen. In größeren Unternehmen wird der werksärztliche oder betriebspsychologische Dienst eingeschaltet, in kleineren Betrieben der zuständige Arbeitsmediziner.

Einem Burn-out lässt sich auch vorbeugend entgegenwirken: Ein gutes Betriebsklima, regelmäßige Mitarbeitergespräche und eine mitarbeiterorientierte Führungskultur helfen, Überforderung frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.