Eignung

In Kürze

Eignung beschreibt, wie gut die Fähigkeiten eines Arbeitnehmers zu den Anforderungen einer bestimmten Stelle passen. Je größer diese Übereinstimmung, desto höher ist die Eignung.

Definition

Im Arbeitsalltag wird Eignung oft gleichbedeutend mit Qualifikation verwendet. Genau genommen ist Eignung jedoch der umfassendere Begriff: Er beschreibt die Übereinstimmung zwischen dem, was ein Mitarbeiter mitbringt, und dem, was eine Stelle verlangt.

Eignung setzt sich aus vier Bereichen zusammen:

  • Fachliche Eignung: Kenntnisse und Fertigkeiten aus Ausbildung, Weiterbildung und Berufserfahrung.
  • Physische Eignung: Körperliche Voraussetzungen wie Seh- oder Hörvermögen, Muskelkraft oder andere körperliche Anforderungen der Tätigkeit.
  • Psychische Eignung: Geistige Fähigkeiten wie Konzentration, Auffassungsgabe oder Entscheidungsfreude.
  • Soziale Eignung: Zwischenmenschliche Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Kontaktfähigkeit oder Führungsverhalten.

Das Ausmaß der Eignung — der sogenannte Eignungsgrad — lässt sich mit verschiedenen Verfahren der Eignungsdiagnostik messen. Diese kommen zum Beispiel bei der Bewerberauswahl, der Personaleinsatzplanung oder der Personalentwicklung zum Einsatz.

Ist ein Mitarbeiter grundsätzlich geeignet, erfüllt aber noch nicht alle Anforderungen vollständig, kann die Eignung durch gezielte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen verbessert werden.