In Kürze
Erfolgskonten sind Buchungskonten im Rechnungswesen, die alle Erträge und Aufwendungen eines Unternehmens erfassen. Am Jahresende fließen ihre Salden in die Gewinn- und Verlustrechnung.
Definition
Im Rechnungswesen eines Unternehmens gibt es zwei große Gruppen von Sachkonten: Bestandskonten und Erfolgskonten. Erfolgskonten zeigen, wie viel ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr eingenommen und ausgegeben hat.
Dabei wird unterschieden zwischen Ertragskonten (z. B. Einnahmen aus Verkäufen) und Aufwandskonten (z. B. Kosten für Material oder Personal). Erträge werden auf der Habenseite gebucht, Aufwendungen auf der Sollseite.
Am Ende des Geschäftsjahres wird der Saldo jedes Erfolgskontos in das Gewinn- und Verlustkonto übertragen. So entsteht ein Gesamtbild, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht hat.
Wichtig: Laut § 246 Abs. 2 HGB dürfen Aufwendungen und Erträge nicht miteinander verrechnet werden. Ein Ertrags- und ein Aufwandskonto dürfen also nicht zu einem einzigen Konto zusammengefasst werden.