In Kürze
Fakturierung bezeichnet die Erstellung von Rechnungen und Gutschriften innerhalb eines Unternehmens. Je früher eine Rechnung gestellt wird, desto kürzer ist das Zahlungsziel für den Kunden.
Definition
Der Begriff Fakturierung steht für den Vorgang, bei dem ein Unternehmen Rechnungen oder Gutschriften an Kunden ausstellt. In der Praxis gibt es verschiedene Rechnungsarten, zum Beispiel Abschlagsrechnungen, Schlussrechnungen und Sammelrechnungen.
Eine Rechnung kann viele Angaben enthalten, darunter:
- Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger
- Rechnungsnummer und Ausstellungsdatum
- Leistungsbeschreibung, Menge und Einzelpreis
- Gesamtpreis und Umsatzsteuer
- Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie Bankverbindung
Eine Kleinbetragsrechnung liegt vor, wenn der Gesamtbetrag 150 Euro nicht übersteigt. Hier reichen vereinfachte Pflichtangaben aus. Ein gesonderter Umsatzsteuerausweis ist dann nicht erforderlich — es genügt die Angabe des Steuersatzes oder ein Hinweis auf eine Steuerbefreiung.
Für Unternehmen gilt: Je schneller eine Rechnung gestellt wird, desto kürzer ist das Zahlungsziel. Idealerweise erfolgt die Fakturierung direkt mit der Lieferung, spätestens am nächsten Arbeitstag. Eine verzögerte Rechnungsstellung erhöht sowohl die Finanzierungskosten als auch das Risiko eines Zahlungsausfalls.