In Kürze
Die Personalbedarfsplanung ermittelt, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen künftig benötigt. Dabei spielen sowohl äußere Einflüsse als auch betriebsinterne Faktoren eine wichtige Rolle.
Definition
Bei der Personalbedarfsplanung schätzt ein Unternehmen voraus, wie viel Personal es in Zukunft braucht. Das Ergebnis hängt von verschiedenen Einflüssen ab, die von außen oder von innen auf das Unternehmen wirken.
Faktoren außerhalb des Unternehmens sind zum Beispiel die wirtschaftliche Lage (Konjunktur), Veränderungen auf dem Markt, das Verhalten von Mitbewerbern, technische Entwicklungen sowie die Tarifpolitik. Die meisten dieser Faktoren beeinflussen, wie viel das Unternehmen verkaufen kann. Sie sind schwer in Zahlen zu fassen.
Faktoren innerhalb des Unternehmens lassen sich dagegen besser messen. Dazu gehören:
- Geplante Absatzmenge – wie viel produziert oder verkauft werden soll
- Technikeinsatz – welche Maschinen oder Technologien genutzt werden
- Arbeitsorganisation – wie Aufgaben und Abläufe geregelt sind
- Betriebszeiten und Arbeitszeitformen – wann und wie lange gearbeitet wird
- Fluktuation und Pensionierung – wie viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen
- Fehlzeiten – krankheits- oder urlaubsbedingte Abwesenheiten
- Verhalten des Betriebsrates – Mitbestimmung bei personellen Entscheidungen
Für die internen Faktoren können Unternehmen auf bewährte Methoden und eigene Erfahrungswerte zurückgreifen, um den Bedarf möglichst genau zu berechnen.