Personalwirtschaftlichkeit

In Kürze

Personalwirtschaftlichkeit beschreibt das Ziel, Mitarbeiter so einzusetzen, dass das Unternehmen möglichst gute Ergebnisse erzielt — ohne die Beschäftigten dauerhaft zu überfordern.

Definition

Personalwirtschaftlichkeit ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaft. Er beschreibt, wie wirtschaftlich ein Unternehmen mit seiner wichtigsten Ressource umgeht: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Entscheidend ist dabei der richtige Einsatz jeder Person. Eine Aufgabe sollte weder über- noch unterfordern. Wer passend eingesetzt wird, kann seine beste Leistung erbringen.

Arbeiten Menschen in Gruppen, spielt neben der fachlichen Qualifikation auch die soziale Passung eine wichtige Rolle. Ein gut zusammenarbeitendes Team erzielt oft bessere Ergebnisse als eine Gruppe mit einzelnen Spitzenkräften, die nicht harmonieren.

Einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben außerdem Arbeitszeiten und Pausen. Werden Arbeitszeiten nicht eingehalten oder Pausen regelmäßig ausgedehnt, entstehen dem Unternehmen spürbare Kosten — selbst wenn es sich täglich nur um wenige Minuten handelt.

Auch Fehlzeiten beeinflussen die Personalwirtschaftlichkeit. Viele Fehlzeiten sind gesetzlich oder tariflich geregelt und lassen sich nicht vermeiden. Dort, wo ein Unternehmen Fehlzeiten jedoch beeinflussen kann, sollte es Maßnahmen ergreifen, um unnötige Kosten zu reduzieren.