Qualifizierung

In Kürze

Qualifizierung bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen seine Beschäftigten auf aktuelle und künftige Anforderungen vorbereitet. Sie betrifft grundsätzlich alle Arbeitnehmer – von der Fachkraft bis zur Führungskraft.

Definition

Märkte, Produkte und Produktionsverfahren verändern sich immer schneller. Damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laufend weiterentwickeln – sowohl vorausschauend als auch als Reaktion auf aktuelle Veränderungen.

Grundlage jeder Qualifizierung ist ein Soll-Ist-Vergleich: Welche Fähigkeiten sind für eine Stelle erforderlich, und welche bringt der Mitarbeiter bereits mit? Aus dieser Analyse leiten sich die konkreten Maßnahmen ab.

Typische Qualifizierungsmaßnahmen sind:

  • Fort- und Weiterbildung (intern oder extern)
  • Seminare und Workshops
  • Coaching
  • Job-Rotation (gezielte Versetzung in andere Aufgabenbereiche)
  • Assessment-Center

Ein besonderer Bereich ist die Qualifizierung von Führungskräften und Führungsnachwuchs. Geeignete Mitarbeiter werden in einer Nachwuchsdatei erfasst. Neben fachlichen Kenntnissen spielen dabei drei weitere Kompetenzbereiche eine Rolle:

  • Persönliche Kompetenz – z. B. Selbstmanagement und Eigeninitiative
  • Führungs- und Sozialkompetenz – z. B. Mitarbeiterführung und Kommunikation
  • Managementkompetenz – z. B. vernetztes Denken und Projektmanagement

Die Förderung von Führungsnachwuchs umfasst unter anderem Beratungsgespräche, die Beteiligung an Projekten und Sonderaufgaben sowie individuelle Seminarteilnahmen.