In Kürze
Rentabilität zeigt, wie gut sich das eingesetzte Kapital eines Unternehmens verzinst. Sie ist eine wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Gewinn ins Verhältnis zu einer Bezugsgröße setzt.
Definition
Der Begriff Rentabilität beschreibt, wie viel Gewinn ein Unternehmen im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erwirtschaftet. Je höher die Rentabilität, desto effizienter arbeitet das Unternehmen mit seinem Kapital.
Je nachdem, welche Bezugsgröße verwendet wird, unterscheidet man verschiedene Arten der Rentabilität:
- Eigenkapitalrentabilität: Gewinn geteilt durch das Eigenkapital
- Gesamtkapitalrentabilität: Gewinn geteilt durch das Gesamtkapital (in der Regel die Bilanzsumme)
- Fremdkapitalrentabilität: Fremdkapitalzinsen geteilt durch das Fremdkapital
- Umsatzrentabilität: Gewinn geteilt durch die Umsatzerlöse
Wichtig: Eine hohe Wirtschaftlichkeit oder Produktivität bedeutet nicht automatisch eine hohe Rentabilität. Die drei Begriffe messen unterschiedliche Aspekte des unternehmerischen Erfolgs.
Rentabilität ist eine von drei zentralen Zielgrößen unternehmerischen Handelns — gemeinsam mit Liquidität und Sicherheit bildet sie das sogenannte Magische Dreieck der Betriebswirtschaft. Unternehmen nutzen die Rentabilität auch, um sich im Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu vergleichen.
Vom Begriff Rendite spricht man dagegen, wenn der Ertrag — etwa eine Dividende — ins Verhältnis zu den Anschaffungskosten eines Wertpapiers gesetzt wird. Das ist eine verwandte, aber eigenständige Kennzahl.