In Kürze
Bei der Teilzeit à la carte wählen Arbeitnehmer Umfang und Lage ihrer Arbeitszeit selbst – aus einem vorgegebenen Angebot des Betriebs.
Definition
Teilzeit à la carte ist ein Arbeitszeitmodell, das ursprünglich in den USA entwickelt wurde, um Entlassungen zu vermeiden. Der Grundgedanke: Statt Stellen abzubauen, reduzieren Beschäftigte vorübergehend ihre Arbeitszeit.
Arbeitnehmer können dabei aus betrieblich festgelegten Optionen wählen – sowohl was die Dauer als auch was die Lage der Arbeitszeit betrifft.
- Dauer: zum Beispiel zwischen 20 und 80 Prozent der tariflichen Arbeitszeit
- Lage: zum Beispiel Früh-, Spät- oder Nachtschicht, Gleittage, Gleitwochen oder Gleitmonate
Das Modell verbindet betriebliche Flexibilität mit den persönlichen Wünschen der Beschäftigten – jeder wählt das für ihn passende Paket aus dem vorhandenen Angebot.