In Kürze
Eine Werkszeitung (auch Mitarbeiterzeitschrift) ist ein betriebliches Informationsmedium, das Beschäftigte über Ereignisse, Entscheidungen und Entwicklungen im Unternehmen informiert.
Definition
Die Werkszeitung ist ein Instrument der unternehmensinternen Kommunikation. Sie richtet sich an die gesamte Belegschaft und ergänzt andere Informationswege wie Rundschreiben oder das Schwarze Brett — ersetzt diese aber nicht.
Eine gut gemachte Werkszeitung verfolgt vor allem fünf Ziele:
- Mitarbeiter über wichtige Ereignisse und Vorgänge im Unternehmen informieren
- Unternehmenspolitische Ziele, Planungen und Entscheidungen erläutern
- Die Verbundenheit aktiver und ehemaliger Mitarbeiter sowie ihrer Familien fördern
- Das Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit stärken
- Über externe Ereignisse und deren Auswirkungen auf das Unternehmen berichten
In der Praxis gibt es zwei Grundformen: die eigene Werkszeitung, die intern erstellt wird, und die extern erstellte Werkszeitung, bei der Layout oder Inhalt von außen übernommen werden. Kleinere Betriebe greifen manchmal auf allgemeine Branchenzeitschriften zurück und ergänzen diese durch einen unternehmensspezifischen Einhefter.
Ein wichtiges Thema ist die Glaubwürdigkeit: Da die Werkszeitung aus Sicht des Unternehmens berichtet, gilt sie als gelenkte Presse. Experten empfehlen daher, auch berechtigte Kritik zuzulassen, um die Akzeptanz bei der Belegschaft zu sichern.
Neben der internen Funktion dient die Werkszeitung auch der externen Imagebildung — etwa gegenüber Geschäftspartnern, Kunden oder im Personalmarkt. Für diesen Zweck ist ein professionelles Erscheinungsbild besonders wichtig.