In Kürze
Ein Abschlussgespräch findet statt, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Es gibt dem Arbeitgeber die Möglichkeit, ehrliches Feedback über das Unternehmen zu erhalten — und dem Arbeitnehmer, offen über seine Erfahrungen zu sprechen.
Definition
Das Abschlussgespräch ist ein Gespräch zwischen einem ausscheidenden Mitarbeiter und einem Vertreter des Unternehmens, das kurz vor oder nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses geführt wird. Ziel ist es, Informationen über das Unternehmen, den Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen zu sammeln.
Wichtig: Kein Arbeitnehmer ist verpflichtet, an einem Abschlussgespräch teilzunehmen. Die Teilnahme ist freiwillig.
Besonders aussagekräftig ist das Gespräch, wenn der Mitarbeiter selbst gekündigt hat oder das Ausscheiden einvernehmlich erfolgte — dann fallen die Antworten erfahrungsgemäß offener und objektiver aus.
Typische Themen im Abschlussgespräch sind:
- Arbeitsplatz: Ausstattung, Abläufe, Verbesserungsmöglichkeiten
- Führung und Teamklima: Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen
- Entwicklungsmöglichkeiten: Karrierechancen im Unternehmen
- Vergütung: Zufriedenheit mit Lohn oder Gehalt
- Kommunikation: Informationsfluss im Betrieb
- Unternehmensimage: Gesamteindruck vom Arbeitgeber
In größeren Unternehmen sollte das Gespräch nicht vom direkten Vorgesetzten, sondern von einer neutralen Person geführt werden. Das fördert eine ehrlichere Atmosphäre und sachlichere Antworten.