In Kürze
Eine Fluktuationsstatistik erfasst, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum verlassen oder neu eingestellt werden. Sie hilft dabei, den Personalwechsel zu messen und gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung zu entwickeln.
Definition
Der Begriff Fluktuation beschreibt die Bewegung von Mitarbeitern in einem Unternehmen — also Eintritte, Austritte und Wechsel innerhalb der Belegschaft. Fluktuation lässt sich in keinem Betrieb vollständig vermeiden, da es sowohl auf Seiten der Arbeitnehmer als auch auf Seiten des Unternehmens Gründe für Veränderungen im Personalbestand gibt.
Jeder Personalwechsel verursacht jedoch zusätzlichen Aufwand und Kosten — etwa für die Suche, Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Deshalb ist es ein wichtiges Ziel der Personalpolitik, die Fluktuationsrate so niedrig wie möglich zu halten.
Die Fluktuationsstatistik ist das Werkzeug, um dieses Ziel zu verfolgen. Sie stellt die notwendigen Daten bereit, damit ein Unternehmen erkennen kann, wo und warum Mitarbeiter das Unternehmen verlassen — und wo gezielt gegengesteuert werden sollte.
- Erfassung: Anzahl der Ein- und Austritte in einem definierten Zeitraum
- Auswertung: Berechnung der Fluktuationsrate, oft als prozentualer Anteil am Gesamtbestand
- Zweck: Grundlage für personalpolitische Entscheidungen zur Mitarbeiterbindung