Personalentwicklungsziele - neue Ausgangspunkte

In Kürze

Erreichte Personalentwicklungsziele sind kein Endpunkt, sondern immer ein neuer Ausgangspunkt. Das Ziel ist permanente Optimierung — zum Nutzen des Unternehmens und seiner Beschäftigten.

Definition

Personalentwicklungsziele beschreiben, was ein Unternehmen durch die gezielte Förderung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen möchte. Sind diese Ziele einmal erreicht, beginnt der Prozess von vorn: Jeder Fortschritt bildet den Ausgangspunkt für die nächste Entwicklungsstufe.

Permanente Optimierung bedeutet, dass Personalentwicklung kein einmaliges Projekt ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Unternehmen, die in der Weiterentwicklung ihrer Belegschaft nachlassen, riskieren, im Wettbewerb zurückzufallen.

Dabei hilft kybernetisches Denken — also das Arbeiten mit vereinfachten Modellen, die komplexe Zusammenhänge übersichtlich darstellen. So lassen sich auch schwer überschaubare Situationen besser einschätzen und steuern.

Ein weiterer zentraler Baustein ist die Berücksichtigung psychosozialer Erfordernisse. Damit sind die sozialen Bedürfnisse und Interessen der Beschäftigten gemeint. Wer diese ignoriert, riskiert Widerstand und gefährdet damit auch die wirtschaftlichen Ziele des Unternehmens.

Die Berücksichtigung dieser Erfordernisse ist daher doppelt begründet: zum einen ökonomisch — weil Mitarbeiterorientierung Voraussetzung für das Erreichen von Unternehmenszielen ist — und zum anderen sozialethisch, als Ausdruck der sozialen Verantwortung des Arbeitgebers gegenüber seiner Belegschaft.