ISIN
In Kürze
Die ISIN kennzeichnet Wertpapiere weltweit eindeutig durch eine standardisierte Nummer. Sie verhindert Verwechslungen im Handel und ermöglicht eine sichere Zuordnung von Finanzinstrumenten.
Definition
ISIN ist ein kapitalmarktrechtlicher Begriff zur eindeutigen Identifikation handelbarer Wertpapiere im internationalen Handel. Sie bezeichnet eine international standardisierte Kennnummer, die jedem Wertpapier einmalig zugeordnet ist. Erfasst werden insbesondere Aktien, Anleihen, Fondsanteile und vergleichbare börslich gehandelte Instrumente weltweit. Die ISIN besteht aus einem Ländercode, einer nationalen Kennnummer und einer Prüfziffer. Voraussetzung ist die Vergabe durch eine zuständige nationale Stelle nach festgelegten technischen Regeln. Rechtsgrundlage für die Struktur der ISIN ist die internationale Norm ISO 6166. Die Kennzeichnung begründet keinen Anspruch auf Handelbarkeit oder wirtschaftlichen Wert des Wertpapiers. Die ISIN ist von nationalen Identifikationsnummern ohne internationale Geltung abzugrenzen eindeutig und systematisch. In der Praxis ermöglicht sie eine fehlerfreie Abwicklung von Kauf- und Verkaufsaufträgen.