Qualitätssicherung
In Kürze
Qualitätssicherung bezeichnet systematische Maßnahmen zur Einhaltung festgelegter Qualitätsanforderungen. Sie dient der Stabilisierung definierter Standards in Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen.
Definition
Qualitätssicherung ist ein arbeitsrechtlicher Begriff. Er bezeichnet geplante und systematische Maßnahmen zur Aufrechterhaltung definierter Qualitätsanforderungen innerhalb betrieblicher Leistungserbringung. Qualitätssicherung liegt vor, wenn Qualitätsmaßstäbe objektiv festgelegt, überwacht und nachvollziehbar eingehalten werden. Die Anforderungen können intern bestimmt oder extern vorgegeben sein und gelten unabhängig von individuellen Leistungsbewertungen. Die organisatorische Einbindung erfolgt regelmäßig im Rahmen betrieblicher Abläufe oder bestehender Managementsysteme. Funktionale Bezugspunkte ergeben sich aus anerkannten Normen wie der DIN EN ISO 9000. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einführung von Qualitätssicherung besteht ohne spezielle Regelung nicht. Qualitätssicherung ist von Qualitätsmanagement abzugrenzen, da sie auf die Einhaltung vorgegebener Standards und nicht auf deren strategische Weiterentwicklung gerichtet ist. In der betrieblichen Praxis beeinflusst Qualitätssicherung die Prozessgestaltung, Prüfmechanismen und die Zuordnung qualitätsbezogener Verantwortlichkeiten.