Blockmodell
In Kürze
Das Blockmodell beschreibt eine besondere Ausgestaltung der Altersteilzeit. Es teilt Arbeits- und Freistellungszeit in klar getrennte Phasen.
Definition
Blockmodell ist ein arbeitszeitrechtliches Modell. Es bezeichnet eine Form der Altersteilzeit mit zeitlich gebündelter Arbeitsleistung und anschließender vollständiger Freistellung. Das Blockmodell liegt vor, wenn die vereinbarte Arbeitszeit zunächst in einer Arbeitsphase erbracht wird und darauf eine Freistellungsphase folgt. Voraussetzung ist, dass die durchschnittliche Arbeitszeit über den Gesamtzeitraum die Hälfte der bisherigen regelmäßigen Arbeitszeit nicht überschreitet. Die Vergütung wird während beider Phasen gleichmäßig gezahlt und regelmäßig durch arbeitgeberseitige Aufstockungsleistungen ergänzt. Rechtsgrundlage ist das Altersteilzeitgesetz (AltTZG), soweit tarifliche oder einzelvertragliche Regelungen darauf Bezug nehmen. Das Blockmodell begründet keinen Anspruch auf staatliche Förderleistungen. Es ist von gleichmäßig verteilten Teilzeitmodellen abzugrenzen, bei denen Arbeits- und Freizeit parallel verlaufen. In der Praxis wird das Blockmodell zur gleitenden Beendigung von Erwerbstätigkeit vor dem Renteneintritt eingesetzt.