Soft Skills
In Kürze
Soft Skills bezeichnen überfachliche Kompetenzen im beruflichen Kontext. Sie prägen Verhalten, Zusammenarbeit und Kommunikation im Arbeitsverhältnis.
Definition
Soft Skills ist ein arbeitsrechtlicher Begriff zur Beschreibung überfachlicher personenbezogener Kompetenzen von Beschäftigten. Der Begriff bezeichnet persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten, die das Arbeitsverhalten und die Zusammenarbeit beeinflussen. Soft Skills liegen vor, wenn Kompetenzen unabhängig von formaler Qualifikation die Ausführung beruflicher Tätigkeiten prägen. Erfasst sind insbesondere Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbstorganisation und situationsangemessenes Verhalten. Die Ausprägung ist regelmäßig nicht objektiv messbar und nur eingeschränkt standardisierbar. Soft Skills wirken als Eignungs- und Leistungsfaktoren im Rahmen arbeitsvertraglicher Pflichten. Rechtsgrundlagen ergeben sich mittelbar aus arbeitsvertraglichen Nebenpflichten nach Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Soft Skills begründen keinen eigenständigen Anspruch auf Einstellung, Förderung oder Vergütung. Abzugrenzen sind sie von fachlichen Qualifikationen mit nachweisbarer Ausbildung oder Zertifizierung. Soft Skills sind in der Praxis relevant für Personalauswahl, Leistungsbeurteilung und Personalentwicklung im Betrieb.