XYZ-Analyse
In Kürze
Die XYZ-Analyse klassifiziert Güter nach der Regelmäßigkeit ihres Verbrauchs. Sie dient der strukturierten Planung von Beschaffung und Lagerhaltung.
Definition
Die XYZ-Analyse ist ein arbeitsrechtliches Instrument. Sie bezeichnet ein betriebswirtschaftliches Klassifikationsverfahren zur Einordnung von Gütern nach Verbrauchsregelmäßigkeit und Prognostizierbarkeit. Die XYZ-Analyse ordnet Materialien anhand statistischer Verbrauchsdaten den Kategorien regelmäßig, schwankend oder unregelmäßig zu. Voraussetzung ist eine systematische Auswertung historischer Verbrauchsmengen über einen definierten Zeitraum. Maßgeblich ist dabei der Variationskoeffizient aus Mittelwert und Standardabweichung der Verbrauchsdaten. Die XYZ-Analyse wird typischerweise in der Materialwirtschaft und Lagersteuerung eingesetzt. Sie dient der Ableitung von Beschaffungs-, Bevorratungs- und Dispositionsentscheidungen auf objektiver Datenbasis. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Anwendung besteht nicht. Abzugrenzen ist die XYZ-Analyse von wertorientierten Klassifikationsverfahren ohne Verbrauchsbezug. In der betrieblichen Praxis unterstützt die XYZ-Analyse die Reduzierung von Lagerkosten und die Sicherstellung der Materialverfügbarkeit.