Internationaler Währungsfonds
In Kürze
Der Internationale Währungsfonds ist eine internationale Finanzinstitution zur Stabilisierung des globalen Währungssystems. Er unterstützt Mitgliedstaaten durch Überwachung, Beratung und zeitlich begrenzte Finanzhilfen.
Definition
Der Internationale Währungsfonds ist ein arbeitsrechtlicher Begriff. Er bezeichnet eine zwischenstaatliche Sonderorganisation zur Sicherung stabiler internationaler Währungs- und Zahlungsbeziehungen. Der Internationale Währungsfonds erfüllt seine Aufgaben durch Überwachung nationaler Wirtschaftspolitiken und koordinierende Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Er liegt vor, wenn Staaten auf Grundlage eines völkerrechtlichen Übereinkommens verbindlich organisiert zusammenwirken. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft souveräner Staaten mit festgelegten Quoten und Stimmrechten innerhalb der Organisationsstruktur. Die Tätigkeit umfasst Kreditgewährung bei Zahlungsbilanzproblemen unter wirtschaftspolitischen Auflagen und Bedingungen. Rechtsgrundlage ist das Übereinkommen über den Internationalen Währungsfonds vom 27. Dezember 1945. Der Internationale Währungsfonds begründet keine unmittelbaren Individualrechte oder Pflichten für Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Er ist von nationalen Zentralbanken abzugrenzen, die eigenständig geldpolitische Aufgaben innerhalb staatlicher Hoheitsbereiche wahrnehmen. Der Internationale Währungsfonds besitzt praktische Bedeutung für makroökonomische Rahmenbedingungen, die mittelbar Beschäftigung und wirtschaftliche Stabilität beeinflussen.