Absatzplanung
In Kürze
Absatzplanung ordnet erwartete Nachfrage zeitlich und mengenmäßig für Produkte oder Dienstleistungen. Sie dient der unternehmensinternen Vorbereitung von Produktion und Ressourcen.
Definition
Absatzplanung ist ein Begriff der betriebswirtschaftlichen Unternehmenssteuerung innerhalb marktorientierter Leistungsprozesse von Unternehmen. Sie beschreibt die vorausschauende Festlegung zukünftiger Absatzmengen, Zeiträume und Marktsegmente für Produkte oder Dienstleistungen. Die Absatzplanung verbindet Markterwartungen mit internen Kapazitätsannahmen zur zeitlichen und mengenmäßigen Steuerung. Absatzplanung liegt vor, wenn Nachfrageannahmen, Absatzzeiträume und Verwertungskanäle systematisch bestimmt und aufeinander abgestimmt sind. Für die Absatzplanung bestehen keine spezifischen gesetzlichen Rechtsgrundlagen, da sie betriebsorganisatorisch ausgestaltet ist. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Durchführung im Unternehmen oder gegenüber Arbeitnehmern besteht nicht. Sie ist vom Vertrieb abzugrenzen, der die operative Umsetzung der geplanten Absatzmaßnahmen umfasst. In der Praxis dient sie als Grundlage für Produktions-, Personal- und Finanzplanungen über definierte Planungszeiträume.