Break-even-Point
In Kürze
Der Break-even-Point bezeichnet eine rechnerische Gewinnschwelle in Unternehmen. Er zeigt den Punkt, an dem Erlöse und Kosten einander entsprechen.
Definition
Break-even-Point ist ein arbeitsrechtlicher Begriff zur wirtschaftlichen Bewertung betrieblicher Leistungen innerhalb von Unternehmen. Er wird im betrieblichen Kontext als rechnerische Schwelle zwischen Verlust- und Gewinnzone verstanden. Der Break-even-Point bezeichnet diejenige Leistungsmenge, bei der Erlöse und Gesamtkosten exakt ausgeglichen sind. Die Kennzahl kann sich auf einzelne Produkte, Dienstleistungen oder gesamte betriebliche Einheiten beziehen. Sie markiert rechnerisch den Übergangspunkt, an dem zusätzliche Leistungen erstmals positive Ergebnisse erzeugen. Er liegt vor, wenn fixierte Kosten, variable Kosten und erzielte Erlöse rechnerisch übereinstimmen. Die Berechnung setzt festgelegte Preise, bekannte Kostenstrukturen und eine definierte Bezugsgröße voraus. Fixkosten werden dabei als periodenbezogen konstant angenommen, während variable Kosten leistungsabhängig berücksichtigt werden. Spezielle arbeitsrechtliche Rechtsnormen regeln den Break-even-Point nicht und sind funktional nicht erforderlich. Ihre Anwendung erfolgt unabhängig von Tarifverträgen, Mitbestimmungsrechten oder arbeitsvertraglichen Regelungen im Unternehmen. Die Einordnung folgt betriebswirtschaftlichen Rechenmodellen und anerkannten Methoden der Kostenrechnung im Betrieb. Der Begriff begründet keinen Anspruch auf Gewinn, Kostendeckung oder bestimmte betriebliche Entscheidungen. Vom Deckungsbeitrag unterscheidet sich der Break-even-Point durch seine Ausrichtung auf vollständigen Kosten- und Erlösausgleich. In der Praxis dient die Kennzahl der Planung, Steuerung und Bewertung wirtschaftlicher Tätigkeiten. Sie unterstützt Prognosen zu Mindestabsatz, Mindestumsatz und Auslastung betrieblicher Ressourcen im Zeitverlauf.