Homebanking
In Kürze
Homebanking bezeichnet die elektronische Abwicklung von Bankgeschäften außerhalb von Bankfilialen. Der Begriff beschreibt den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf Konten.
Definition
Homebanking ist ein arbeitsrechtlicher Begriff. Er bezeichnet die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel zur Durchführung von Bankgeschäften durch Kontoinhaber außerhalb von Geschäftsstellen. Homebanking umfasst insbesondere den Zugriff auf Zahlungskonten zur Informationsabfrage und Transaktionsauslösung. Es liegt vor, wenn Bankdienstleistungen über internet- oder telekommunikationsbasierte Systeme technisch bereitgestellt werden. Voraussetzung ist ein bestehendes Vertragsverhältnis zwischen Kreditinstitut und Kunde mit entsprechenden Zugangsrechten. Die Nutzung setzt eine Authentifizierung mittels personalisierter Sicherheitsmerkmale und technischer Endgeräte voraus. Rechtsgrundlage ist das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz, ZAG, in Verbindung mit unionsrechtlichen Vorgaben. Homebanking begründet keinen Anspruch auf bestimmte Bankleistungen oder auf permanente Systemverfügbarkeit. Es ist von filialgebundenen Bankgeschäften abzugrenzen, die persönliche Anwesenheit erfordern. In der Praxis ermöglicht Homebanking die effiziente Organisation des Zahlungsverkehrs unabhängig von Öffnungszeiten.