E-Payment
In Kürze
E-Payment bezeichnet elektronische Zahlungsverfahren im Onlinehandel. Es ermöglicht die digitale Abwicklung von Geldleistungen zwischen Vertragsparteien.
Definition
E-Payment ist ein Begriff des elektronischen Zahlungsverkehrs im geschäftlichen und privaten Austausch. Er bezeichnet die technische Abwicklung geldwerter Leistungen über digitale Systeme ohne physische Zahlungsmedien. Eine Nutzung liegt vor, wenn Zahlungsauslösung, Autorisierung und Übermittlung elektronisch festgelegt und verarbeitet sind. E-Payment erfordert eine eindeutige Identifikation der Parteien sowie die Zuordnung zu einem konkreten Zahlungsvorgang. Rechtsgrundlage ist das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz, ZAG, soweit Zahlungsdienste gewerblich erbracht werden. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Bereitstellung bestimmter Verfahren besteht für Vertragspartner nicht. E-Payment ist von bargeldlosen Zahlungen abzugrenzen, die außerhalb elektronischer Kommunikationsnetze abgewickelt werden. E-Payment ermöglicht beschleunigte Transaktionen im Onlinehandel und beeinflusst Liquiditätszufluss, Abrechnung und Risikoverteilung. Die Abwicklung erfolgt regelmäßig über Zahlungsdienstleister, welche Konten führen, Forderungen weiterleiten oder Zahlungen auslösen. Erfasst sind Überweisungen, Lastschriften und kartenbasierte Verfahren, sofern sie vollständig digital initiiert werden. Die rechtliche Einordnung richtet sich nach dem jeweiligen Vertragsverhältnis zwischen Nutzer, Anbieter und Empfänger. Datenschutz, Authentifizierung und Betrugsprävention sind integrale Bestandteile der technischen Ausgestaltung solcher Systeme. Vertragsabschluss und Leistungsaustausch bleiben vom Zahlungsweg unberührt und folgen den allgemeinen schuldrechtlichen Regeln. Im Geschäftsverkehr dient die Nutzung der Prozessautomatisierung und der zeitnahen Verbuchung von Zahlungseingängen.